Zinseszinsrechner

Zinseszins, Laufzeit und regelmäßige Einzahlungen berechnen. Vergleichen Sie die Kapitalentwicklung bei verschiedenen Zinssätzen.

Formel

A = P · (1 + r/n)^(n·t) + M · ((1 + r/n)^(n·t) − 1) ÷ (r/n)

P = Kapital, r = Jahreszins (Dezimal), n = Zinsperioden/Jahr, t = Jahre. M = Jahreseinzahlung ÷ n (0 ohne Einzahlungen).

Zinseszins und Kapitalentwicklung verstehen

Der Zinseszinsrechner zeigt, wie sich Anfangskapital, Zinssatz, Laufzeit und regelmäßige Einzahlungen auf einen rechnerischen Endbetrag auswirken. Er eignet sich für Szenarien, nicht als Prognose einer tatsächlichen Geldanlage.

So funktioniert der Zinseszins

Bei Zinseszins werden gutgeschriebene Zinsen in der nächsten Periode mitverzinst. Ohne weitere Einzahlungen lautet die Formel: Endkapital = Anfangskapital × (1 + r/n)^(n × t). Dabei ist r der jährliche Zinssatz als Dezimalzahl, n die Anzahl der Verzinsungen pro Jahr und t die Laufzeit in Jahren.

Aus 1.000 € bei 5 % Jahreszins und jährlicher Verzinsung werden nach drei Jahren 1.000 × 1,05³ = 1.157,63 €.

Nominalzins und Verzinsungshäufigkeit unterscheiden

Ein nominaler Jahreszins von 5 % beschreibt den angegebenen Zinssatz. Wie oft die Zinsen gutgeschrieben und erneut verzinst werden, bestimmt die Verzinsungshäufigkeit. Bei gleichem Nominalzins führt monatliche Verzinsung rechnerisch zu einem etwas höheren effektiven Jahresertrag als jährliche Verzinsung.

Vergleichen Sie deshalb nicht nur den Nominalzins, sondern auch den effektiven Jahreszins sowie die konkrete Zins- und Einzahlungsperiode.

Was die Berechnung nicht automatisch enthält

Steuern, Gebühren und Inflation sind nicht enthalten, sofern sie nicht ausdrücklich als Eingabe berücksichtigt werden. Sie können die reale Kaufkraft oder den tatsächlichen Ertrag deutlich verändern.

Auch schwankende Renditen, Kursverluste, variable Zinsen und abweichende Zeitpunkte von Einzahlungen werden durch eine konstante Modellrechnung nur vereinfacht dargestellt.